Trends & Tipps


Qualitätsanforderungen
Für die Wand können Sie getrost Steingutfliesen nach DIN EN 159 B III verwenden. Für den Boden sollten Sie jedoch festere Steinzeug- oder Feinsteinzeugfliesen (DIN EN 176 B I) der Abriebklassen II bis IV verlegen, da ansonsten sehr schnell Kratzer oder Farbveränderungen in der Oberfläche entstehen können. Beachten Sie beim Einkauf also entsprechende Kennzeichnungen auf der Verpackung. Des Weiteren muss Ihnen im Vorfeld klar sein, wie Sie die Fliesen verlegen möchten. Geht es nur darum, ein und dieselben Fliesen flächig im Raum zu verlegen, reicht beim Einkauf die Quadratmeterzahl. Möchten Sie jedoch Intarsien wie in unserem Beispiel verlegen, müssen Sie die jeweilige Fliesenmenge individuell berechnen – je nach Intarsiengröße und ausgewählter Fliesenart. Am besten schauen Sie sich erst einmal im Baumarkt und Fliesenfachhandel um. Dann machen Sie sich zu Hause eine Skizze, wie Sie sich die Verlegung Ihrer Favoriten vorstellen, und ermitteln anschließend die genaue Menge. Kalkulieren Sie aber nicht zu knapp, schließlich gehen bei der Verlegung immer einige Fliesen zu Bruch und später brauchen Sie vielleicht auch einmal welche zum Austauschen. Als Faustformel gilt deshalb: Quadratmeterzahl der zu fliesenden Fläche zuzüglich fünf Prozent Verschnitt plus fünf Prozent Reserve.

Kleber und Mörtel
Fliesenkleber erhalten Sie als Trockenmörtel, den Sie mit Wasser anmischen müssen, und als fertig angerührte Dispersion. Letztere ist praktisch, vor allem an der Wand, aber für größere Flächen zu teuer. Bei den Trockenmörteln stehen Ihnen preiswerte Zementmischungen für ebene und starre sowie kunststoffvergütete Flexkleber für glatte und leicht bewegliche Untergründe zur Verfügung. Außerdem gibt es Fließbettkleber, der für eine gute Benetzung und Haftung von Bodenfliesen sorgt. Schauen Sie sich also genau die Eignungshinweise auf den Verpackungen an und wählen den für Ihren Untergrund und Ihre Fliesen geeigneten Kleber aus. In aller Regel können Sie mit einem Flexkleber nichts falsch machen. Auch Fugenmörtel gibt es als kunststoffvergütete Mischung. Diese Flexmörtel sind zwar teurer als herkömmliche Produkte, aber auf kritischen Untergründen wie einer leicht schwingenden Holzbalkendecke oder auch auf Trockenestrich dringend zu empfehlen. Aber Vorsicht: Haben Sie keine Fliesen, sondern Natursteine, müssen Sie speziellen Natursteinkleber und -mörtel verwenden und hierbei ggf. separate Flexzusätze beimischen. Beim Kauf von Fugenmörtel gilt es auch auf die Farbe zu achten: Mittlerweile bieten die Firmen nicht nur unterschiedliche Grau- und Weißtöne an, sondern auch farbige Mörtel. Bedenken Sie dann jedoch, das Silikon für die Anschlussfugen im dazu passenden Farbton auszuwählen.

Hilfe bei Herstellern
Jede Bausituation ist anders und muss individuell betrachtet werden. Haben Sie also Fragen, können Sie sich nicht nur an uns wenden, sondern auch an die Hersteller, die Ihnen mit Produkt- und technischen Infos weiterhelfen.



Markieren Sie die Diagonale des Raumes von einer Ecke zur anderen und schneiden die Fliesen ...


... diagonal zu. Bevor Sie mit dem Kleben beginnen, werden die Fliesen erst einmal trocken ausgelegt



Für die quadratisch zu legende Intarsie messen Sie eine Strecke im 90-Grad-Winkel von der Wand weg

Diese markierte Entfernung übertragen Sie weiter unten im Raum entsprechend der gewünschten ...

... Intarsienbreite. Jetzt ziehen Sie zwischen den gemessenen Punkten eine Linie, die dann parallel zur ...

... Wand verlaufen müsste. Von den beiden Eckpunkten markieren Sie nun im 90-Grad-Winkel Linien in die ...


... andere Richtung, deren Enden Sie dann wiederum mit einer Linie verbinden, bis Sie eine quadratische Markierung für die mittige Intarsie erhalten


Die diagonal gelegten Fliesen sollten möglichst mit der Ecke an die quadratische Intarsie stoßen


So erhält man einen 45-Grad-Winkel und kann entsprechend problemlos die Fliesen zuschneiden, ...



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